17 Dinge, die ich nicht mehr mache, um mein Leben zu vereinfachen

Hast du dich jemals gefragt, warum du dich ständig gestresst und überfordert fühlst? Vielleicht liegt die Antwort in den vielen Dingen, die du tust, ohne es wirklich zu bemerken. In diesem Artikel möchte ich dir 17 Gewohnheiten vorstellen, die ich aufgegeben habe, um mein Leben deutlich zu vereinfachen. Lies unbedingt bis zum Ende, denn die besten Tipps, die mir persönlich am meisten geholfen haben, verrate ich dir am Schluss.

Immer erreichbar sein

Es ist unglaublich anstrengend, ständig das Gefühl zu haben, Nachrichten sofort beantworten zu müssen. Das setzt einen selbst unter enormen Stress. Daher habe ich mir angewöhnt, meine Nachrichten meist mit Verzögerung zu beantworten. Bestimmte WhatsApp- oder Familiengruppen schalte ich auf stumm, insbesondere wenn dort viele Bilder zur Unterhaltung gepostet werden. Das ist nichts Persönliches, aber so vermeide ich es, ständig zu denken, es könnte eine wichtige Nachricht sein.

Schminken

Ich schminke mich mittlerweile nur noch selten. Gelegentlich für Videos oder besondere Anlässe, aber in der Regel lasse ich meine Haut atmen und spare mir die Zeit. Auch im Bad habe ich nun mehr Platz, da ich keine unnötigen Kosmetikprodukte mehr kaufe, die ich letztlich doch nicht benutze.

Zu spät ins Bett gehen

Obwohl ich eigentlich eine Nachteule bin, habe ich erkannt, dass es mir nicht mehr guttut, lange wach zu bleiben. Wenn ich zu spät ins Bett gehe, fehlt mir am nächsten Tag die Energie. Daher gehe ich jetzt immer zur gleichen Zeit schlafen, ähnlich wie zu Schulzeiten.

Multitasking

Multitasking hat einen guten Ruf, allerdings zu Unrecht. Studien zeigen, dass wir zwar mehrere Dinge gleichzeitig tun können, aber die Qualität unserer Arbeit darunter leidet. Deshalb konzentriere ich mich lieber auf ein oder zwei wichtige Aufgaben und ignoriere den Rest, bis er wieder relevant wird.

Impulskäufe

Früher war ich ein echtes Shopping-Opfer, heute bin ich das Gegenteil. Ich habe erkannt, dass mich Impulskäufe nicht nur viel Geld, sondern auch Zeit und Platz kosten. Jetzt verzichte ich darauf und genieße den zusätzlichen Raum und die Ersparnisse.

Ja sagen

Ich sage nicht mehr sofort Ja, wenn mich jemand um etwas bittet. Oft lautet meine Antwort: „Mal sehen“. In der Vergangenheit habe ich mich durch ein schnelles Ja häufig in unangenehme Situationen gebracht. Es ist wichtig, Nein sagen zu lernen, denn man kann es nicht allen recht machen.

Soziale Medien checken

„Nur mal eben bei Facebook schauen“ – das kann zu einem großen Zeitfresser werden. Meistens scrollen wir nur aus Gewohnheit und gewinnen dabei wenig. Positive Gefühle entstehen durch Social Media selten. Daher vermeide ich es mittlerweile, außer ich finde wirklich interessante oder inspirierende Inhalte, wie YouTube-Videos, die ich nebenbei laufen lasse.

Pay yourself first

Hast du Schwierigkeiten, Geld zu sparen? Früher ging es mir genauso, aber das hat sich geändert. Der Schlüssel dazu ist ein einfacher, aber sehr effektiver Tipp: Überweise dir selbst am Anfang des Monats einen bestimmten Betrag auf ein separates Konto. So bleibt weniger Geld auf dem Girokonto übrig, das man ausgeben könnte.

Perfektion anstreben

Es gibt eine berühmte Fabel von zwei Töpfern, die die schönste Vase der Welt herstellen wollen. Der eine arbeitet zwei Jahre lang an einer Vase, um sie perfekt zu machen, der andere produziert in der gleichen Zeit viele Vasen und verbessert sich stetig. Am Ende hat der zweite Töpfer die schönere Vase, weil er durch Übung und Fehler gelernt hat. Perfektion gibt es nicht, und gut ist oft gut genug.

An negativen Menschen festhalten

Es gibt Menschen, mit denen es einfach gut läuft, und dann gibt es solche, die dir Energie rauben. Wenn du das Gefühl hast, dass dich jemand nur ausnutzt, ziehe die Konsequenzen. Suche das Gespräch, und wenn das nicht hilft, reduziere den Kontakt oder breche ihn ab. Niemand hat das Recht, dich auszunutzen.

Mich mit anderen vergleichen

Sich mit anderen zu vergleichen, macht nur unglücklich. Es gibt immer jemanden, der schneller, besser oder hübscher ist. Vergleiche dich lieber mit dir selbst und achte auf deine eigenen Fortschritte. So kannst du stolz auf das sein, was du erreicht hast.

Zu viel Besitz anhäufen

Alles, was du besitzt, musst du aufräumen, verstauen und sauberhalten. Das ist anstrengend und kostet Zeit sowie Geld. Beschränke dich auf die Dinge, die du wirklich brauchst und die dir wichtig sind, dann wird dein Leben deutlich einfacher.

Nachrichten konsumieren

Nachrichten können uns oft das Gefühl der Machtlosigkeit geben, weil wir an den großen politischen Entscheidungen meist nichts ändern können. Konzentriere dich auf die Dinge, die in deinem Einflussbereich liegen, anstatt dich von Nachrichten überwältigen zu lassen.

An alten Gewohnheiten festhalten

Viele unserer Gewohnheiten sind nicht gut für uns oder ineffizient. Wir hinterfragen sie selten, weil sie uns zur Routine geworden sind. Es kann jedoch hilfreich sein, zu überlegen, welches Verhalten wirklich gut für uns ist und welches nicht. Kleine Änderungen können am Ende des Tages einen großen Unterschied machen.

Unordnung tolerieren

Ich bin von Natur aus ein Chaot und habe wenig Lust auf Haushalt. Allerdings stört mich das Chaos, wenn ich es ständig sehe. Deshalb habe ich Routinen entwickelt, die mir helfen, den Haushalt ordentlicher zu halten. So ist es nicht mehr so nervig.

Mich um die Meinung anderer kümmern

Dieser Satz klingt hart, aber er ist wahr: Ich hätte vieles nicht erreicht, wenn ich auf andere gehört hätte. Lass dich nicht von den Meinungen anderer von deinen Träumen abhalten, sondern nutze sie als Ansporn.

Auf Lob angewiesen sein

Es freut mich, wie sehr mein Kanal wächst und wie viele mir schreiben. Manchmal würde ich das gerne mit Menschen teilen, die mir wichtig sind, aber oft können sie mit den Zahlen nicht viel anfangen oder verstehen nicht, wie wichtig mir das ist. Das ist in Ordnung, denn es reicht, wenn ich mich selbst darüber freuen kann.

Ein Kommentar zu „17 Dinge, die ich nicht mehr mache, um mein Leben zu vereinfachen“

  1. Alles irgendwie Dinge, die einem im Prinzip klar sind, aber das nochmal so zu lesen, ist sehr motivierend, weiter an den eigenen Gewohnheiten zu arbeiten. Danke!

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