Bei Dir läuft momentan alles schief? Du fragst Dich, wie Du die Lebenskrise überwinden kannst, in der Du gerade steckst?
Sei versichert: Du bist nicht allein. Du befindest sogar in prominenter Gesellschaft!
Lass mich Dir eine kleine Geschichte erzählen, um Dich aufzumuntern!
Es ist die Geschichte von Bestseller-Autorin J.K. Rowling, der Frau hinter Harry Potter. Die Frau, die weltweit als Vorbild und Inspiration gilt. Die Frau, die angeblich reicher ist als die Queen. Die Frau, die ein ganzes Universum erschaffen hat – nur in ihren Gedanken.
Vor etlichen Jahren durfte Rowling die Abschlussrede für die graduierenden Studenten in Havard halten. In ihrer Rede spricht sie über ein Thema, über das im Allgemeinen nicht gern gesprochen wird. Sie spricht über das Scheitern.
Sie spricht über eine Zeit vor ihrer glamourösen Karriere. Sie spricht darüber, wie sie in jeglicher Hinsicht gescheitert war. Wie alle ihre schlimmsten Ängste wahr geworden waren.
Rowling war zu dieser Zeit geschieden, alleinerziehende Mutter und arbeitslos. Sie lebte an der Grenze zur Armut. Sie selber sagt in ihrer Rede, es sei die wohl dunkelste Zeit in ihrem Leben gewesen. Und paradoxerweise die befreiendste Erfahrung.
Trotz aller Widrigkeiten und Sorgen war sie immer noch am Leben. Sie hatte eine Tochter, die sie über alles liebte und eine Schreibmaschine, um das zu tun, was sie immer tun hatte wollen.
Falls Du die Rede im Ganzen hören möchtest, suche einfach bei YouTube nach „jk rowling harvard“.
Diese Rede hatte ich bereits vor Jahren gehört und seitdem nie mehr vergessen. Diese Woche habe ich allerdings noch ein weiteres Detail erfahren, das J.K. Rowlings Geschichte schier noch unfassbarer macht. In den sozialen Medien bin ich in verschiedenen Autoren- und Lesergruppen unterwegs.
In einer von diesen Gruppen war eine Diskussion darüber entbrannt, wie oft J.K. Rowlings Manuskript zu Harry Potter von Verlagen abgelehnt worden war.
Die Teilnehmer überboten sich gegenseitig in den Zahlen und so war der allgemeine Konsens, dass Harry Potter zunächst zwischen 17 und 19mal ablehnt wurde, bis ein Verlag sich erbarmte.
Ich recherchierte die Geschichte selbst im Netz und fand immerhin eine Bestätigung von mindestens zwölf Ablehnungen. Angesichts der Tatsache, dass es in England sogar einen eigenen Harry Potter Freizeitpark gibt, scheint dies nur schwer zu glauben, oder nicht?
Eine Lebenskrise überwinden: Was wir von J. K. Rowling lernen können
Eigene Träume zu verwirklichen, Sein, wer man wirklich ist, ist bei weitem nicht immer einfach.
Es ist oft verbunden mit Rückschlägen und heftigem Gegenwind. Aber es lohnt sich.
Nicht, weil wir deshalb alle eine eigene Yacht bekommen.
Einfach, weil es uns glücklich macht, wir selbst zu sein. Uns nicht verbiegen zu müssen.
Lass Dich durch die Lebenskrise, in der Du momentan steckst, nicht unterkriegen! Es kommen auch wieder bessere Zeiten! Gib nicht auf und glaub an Dich, genauso wie J. K. Rowling es getan hat!
Die Welt wäre um ein vielfaches ärmer, wenn sie aufgegeben hätte und ich bin mir sicher, dass auch Du der Welt noch einiges zu geben hast!
Es gibt immer Licht am Ende des Tunnels. Auch, wenn es manchmal nur ein Funke in der Dunkelheit zu sein scheint.
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