Du möchtest eigene Träume verwirklichen, weißt aber nicht wie? Vielleicht steckst du gerade fest und kommst nicht so richtig vom Fleck. Oder Dir fehlt ein Quäntchen Mut?
Anbei findest Du 7 Tipps zum Thema eigene Träume verwirklichen, die mir geholfen haben!
1. Fang einfach an!
In irgendeinem Buch habe ich mal gelesen, es sei ein deutsches Phänomen, alle Dinge lieber zehnmal zu analysieren und zu hinterfragen, anstatt einfach anzufangen. Es gibt sogar einen Begriff dafür: „Analyse-Paralyse“. Ob das tatsächlich für eine ganze Nation zutrifft, kann ich nicht beantworten. Ich habe mich jedenfalls ertappt gefühlt. In der Vergangenheit habe ich Dinge, die ich zuvor noch nie gemacht habe, oft vor mir hergeschoben. Das betraf insbesondere die großen Sachen, die mir wirklich wichtig waren – wie zum Beispiel meine Träume. Vermutlich hat dies viel mit Angst zu tun. Der Angst zu scheitern. Meine Lieblings-Youtuberin Cassey Ho hat hierzu jedoch eine Aussage getroffen, die meiner Unsicherheit den Garaus gemacht hat. In einem ihrer Videos erklärte sie sinngemäß: „Ich würde lieber etwas ausprobieren und dann scheitern, als für den Rest meines Lebens bedauern, was ich mich nicht getraut habe.“ Und irgendwie hat sie damit verdammt recht, fand ich.
2. Erwarte keine Perfektion von dir!
In meinem Berufsumfeld hatte ich bereits mehrfach Kollegen, die ihre Arbeit unzählige Male überarbeiteten, bevor sie sie einreichten. Diese Kollegen hatten alle zwei Dinge gemeinsam: erstens waren sie unfassbar langsam, zweitens waren sie dauerhaft überarbeitet, machten immer Überstunden und waren deshalb gestresst und launenhaft.
Mache nicht den gleichen Fehler!
Meine Erfahrung ist: etwas wie Perfektion gibt es nicht. Selbst wenn du heute zu hundert Prozent zufrieden mit deiner Arbeit bist – glaubst du wirklich, dass du in zehn Jahren noch genauso über diese Sache denkst? Denk mal an die Dinge, die Du als Teenager gut fandest – hat sich seitdem nicht einiges fundamental geändert?
Natürlich bedeutet das nicht, dass du schlechte Arbeit leisten oder dich nicht verbessern sollst. Aber lebe lieber nach dem Credo: „Gut ist manchmal gut genug.“
3. Ignoriere ein negatives Umfeld!
Es wird immer Menschen in Deinem Umfeld geben, die Deinen Träumen kritisch gegenüberstehen. Manche Kritik mag berechtigt sein – manche nicht. Lass Dich nicht entmutigen! Ignoriere Nörgler, die permanent versuchen, Dich herunterzuziehen.
Hinterfrage Dich jedoch nach konstruktivem Feedback – es kann Dich auf die Dauer deutlich voranbringen. Da wir alle zu einer gewissen Betriebsblindheit neigen, ist eine Sicht von außen manchmal ein wichtiger Kompass.
4. Lerne aus Fehlern!
In der Schule lernen wir, dass Fehler etwas Schlechtes sind, dass wir vermeiden müssen.
In der Realität sieht es etwas anders aus. Fehler sind nicht nur unvermeidbar – sie bringen Dich auch weiter, wenn Du aus ihnen lernst! Habe deshalb keine Angst, Fehler zu machen! Sie unterstützen Dich auf Deinem Weg und entwickeln Dich weiter!
Hierzu gibt es übrigens eine nette kleine Geschichte vom Erfinder Thomas Edison. Falls Du es nicht weißt: ihm verdanken wir unsere Glühbirne und zahlreiche weitere Gebrauchsgegenstände. Allerdings war die Erfindung der Glühbirne wohl keine einfache Angelegenheit und so wurde Edison eines Tages auf sein vermeintliches Scheitern angesprochen.
Edison antwortete mit folgendem, legendären Zitat: „Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10.000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.“ Und erfand die Glühbirne später trotzdem noch.
5. Bleib dran!
Edisons Hartnäckigkeit bringt uns zu einem weiteren, wichtigen Punkt: Geduld. Wenn Du Dir etwas aufbauen möchtest, wenn Du ein wirklich wichtiges Ziel hast, wird dies in der Regel nicht so einfach sein. Wäre es einfach, hättest Du es vermutlich längst erreicht, oder?
Sei deshalb ein bisschen wie Thomas Edison. Bleib zuversichtlich und gib nicht auf. Sei Dir bewusst, dass es Jahre, manchmal sogar Jahrzehnte dauern kann, sich einen Lebenstraum zu erfüllen.
6. Hör nicht auf zu lernen!
Nicht nur aus Deinen Fehlern, sondern ganz allgemein. Halte Dich geistig fit und wage Dich an Neues heran. Wenn Du in einem Bereich Schwächen hast, der wichtig zur Erreichung Deiner Ziele wäre, stürze Dich darauf und bilde Dich weiter! Nutze dafür verschiedene Medienformate, die sich gut in Deinen Alltag integrieren lassen. Nicht immer hat man Zeit ein Buch zu lesen. Aber Hörbücher und Podcasts laufen beim Kochen entspannt nebenher. Youtube-Videos kannst Du gut zwischendurch schauen, wenn Du ansonsten vielleicht ohnehin nur ziellos im Internet gesurft wärst. Mit Apps kannst Du einfach und kostenlos neue Sprachen lernen. Sich über etwas zu informieren war noch nie so einfach wie heute. Nutze diese Möglichkeiten für Dich!
7. Schreib Tagebuch!
Manchmal sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ich bin frustriert, weil Dinge nicht so klappen, wie ich sie mir vorgestellt habe. In Zeiten von längeren Durststrecken beginnt meine Zuversicht zu bröckeln. Kann ich wirklich schaffen, was ich mir vorgenommen habe? Vielleicht habe ich mich überschätzt. Kennst Du derartige Gedanken?
Mittlerweile habe ich für mich ein gutes Mittel zur Abhilfe entdeckt: ein Tagebuch. Regelmäßig notiere ich darin meine Erfahrungen auf dem Weg zu meinen Träumen. Ich schreibe auf, was gut funktioniert hat – und was nicht. Das verhindert einerseits, dass ich die gleichen Fehler immer und immer wieder mache. Es hilft mir aber vor allem, mich auf die Dinge zu konzentrieren, die bereits gut funktionieren! Ich habe nämlich festgestellt, dass ich selbst erfolgreiche Schritte und Praktiken schlichtweg vergesse und nicht mehr anwende. Und mich irgendwann wundere, warum es plötzlich schlechter läuft…
Mach nicht denselben Fehler! Abgesehen davon ist es gut für Dein Selbstvertrauen, wenn Du einen Blick auf alles werfen kannst, was Du schon geschafft hast!
Für meine Notizen habe ich eigens ein handgezeichnetes Tagebuch entworfen – man gönnt sich ja sonst nichts!
Das Tagebuch kannst übrigens bei Amazon bestellen:
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(Produktplatzierung)
Natürlich geht aber auch jedes andere Notizbuch.
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